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Was ist gute Kinderliteratur?


Lässt sich die Frage, was gute Kinderliteratur ausmacht, beantworten? Ist das nicht für jede/n etwas anderes? Handelt es sich dann um ein gutes Buch, wenn es sich gut verkauft, sprich, wenn es einen großen Abnehmerkreis findet? Wonach bewerten eigentlich Sie als Lehrkraft Literatur für Kinder?

Dass es objektive Kriterien gibt, ist zumindest umstritten. Für die Kinderbuchexpertin Sybil Gräfin Schönfeldt spielt auch der kulturelle Hintergrund eine Rolle, sie stellt so etwas wie „Nationaleigenschaften beim Umgang mit Literatur“ fest. Während z. B. Briten eher intelligente Unterhaltung für ihre Kinder kaufen, tendiere man im deutschen Sprachraum dazu, dem Kind mit dem Buch eine pädagogische Botschaft zu vermitteln.

Gute Kinderliteratur und Texte für Kinder tun mit Sicherheit eines: Sie verführen zum Lesen und wecken die Lesefreude. Aber nicht jedes Buch wirkt auf jedes Kind gleich.

Kinderliteratur Beim Kompetenzbereich Lesen der Bildungsstandards D4 ist vielleicht nicht ganz zufällig die Lesemotivation an die erste Stelle gereiht. Bücher und Texte sollen von den Kindern nach eigenem Interesse selbst ausgewählt werden. Denn ob ein Buch für gut befunden wird, hängt von den momentanen Bedürfnissen des Kindes und dessen Entwicklungsstand ab. Machen Sie daher das motivierte Lesen zum zentralen Ziel in Ihrem Leseunterricht. Je mehr Wahlfreiheit Ihre Kinder haben, ohne dabei bewertet zu werden, desto größer die Chance, sie für das Lesen zu begeistern.

Vergessen Sie aber auch nicht, dass Lesen nicht immer mit dem Lesen eines Buches im klassischen Sinn gleichzusetzen ist. Lesen ist heutzutage über verschiedene Medien möglich. Das Internet bietet z. B. Suchmaschinen für Kinder, die zu kindgerechten Texten führen.

Die „Lesewelt“ beinhaltet unterschiedliche Textsorten: Comics, Anleitungen, Gedichte, Zeitungsberichte, Fabeln, Kurzgeschichten u. v. m. Hier können Kinder ihre ganz persönlichen Vorlieben entwickeln.

Motivationsfördernd ist auch, mit Texten zu experimentieren, sei es schriftlich, bildnerisch gestaltend, alleine oder in der Gruppe – der kreative Umgang mit einem Text macht oft Lust auf mehr.

In manchen Kindern steckt ein ungeheurer Forschergeist, der gleichzeitig die Lesemotivation ankurbeln kann. Wie das geht? Lassen Sie die Kinder gezielt nach Informationen zu ihren Interessensgebieten suchen und Recherchearbeit betreiben. Ebenso kann das Vorlesen zu Leseanreizen führen. Durch das (entspannte) Zuhören profitieren insbesondere schwächere Kinder, weil der Text so leichter zu erschließen ist und die Kinder sich ihre persönliche Vorstellung dazu machen können. Empfehlen Sie den Eltern Ihrer Dritt- und ViertklässlerInnen, mit dem Vorlesen nicht aufzuhören.

Kinderliteratur 

Lese- und Arbeitsbuchreihe Leselichter verfolgt als Leitmotiv die Lesemotivation durch
› vielfältige Themen und ausreichend Originallektüre – für Buben und Mädchen,
› unterschiedliche Textgattungen unter Einbeziehung neuer Medien sowie durch
› kreative Zugänge und frische Leseimpulse.

Quellen:
Leselichter 4. Serviceteil für LehrerInnen (Download), Seite 5 und 6
http://www.zeit.de/2006/10/Interview_Schnfeld
http://www.gruenschnabel.at/bildung/talente-foerdern/allgemeingultige-kriterien-fur-gute-kinderbucher/


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